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Kundenindividuelle
Weiterentwicklungen der R/3 Repository Objekte sowie Veränderungen
von Customizing-Einstellungen finden grundsätzlich in dem dafür
vorgesehenen Entwicklungs-/Testsystem statt. Erst der anschließende
Transport in das Produktivsystem läßt diese Änderungen
dort wirksam werden. Analog werden die von der SAP ausgelieferten
gesetzlichen Änderungen und Fehlerbehebungen des SAP-Standards
mit Hilfe des HR Support Package (HR SP) erst in die Entwicklungs-/Testumgebung
eingebracht, an die Kundensituation angepaßt, getestet und
anschließend in das Produktivsystem nachgezogen.
Um
unerwünschte Auswirkungen durch derartige Aktivitäten
im Produktivsystem zu verhindern, müssen diese geänderten
Sachverhalte im Vorwege durch entsprechende Tests untersucht werden.
Kritisch sind hier insbesondere Veränderungen bei der Ergebnisfindung
von Zeitbewertung und Lohn-/ Gehaltsabrechnung. Hier kann der Vergleich
der entsprechenden Ergebnisse vor und nach den Programm- bzw. Customizing-Veränderungen
Aufschluß geben.
Das
Werkzeug zum Vergleich von Ergebnisdaten der Lohn-/Gehaltsabrechnung,
der Report YPUVGLCR, stellt hier eine effiziente Arbeitserleichterung
dar. Das Programm erlaubt den Vergleich von Ergebnisdaten der Testfälle
mit gleicher Personalnummer sowohl in anderen Mandanten eines Systems
als auch systemübergreifend. Das heißt, Sie können
Einträge im Ergebnisbereich des unveränderten Produktivsystems
mit ggf. durch HR SPs veränderte Daten der Entwicklungsumgebung
vergleichen und somit Schlüsse hinsichtlich der Auswirkungen
der HR SP -Aktivierung ziehen. Maßgeblich für den Zugriff
auf die Daten der verschiedenen Mandanten/Systeme sind die jeweils
in den Mandanten geltenden SAP-Berechtigungen; die Anforderungen
des Datenschutzes sind somit gewahrt.
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